Pressemitteilung

14.11.2018 Meldungsnummer: PM 11-2018

LSG-Präsident Kolbe fordert mehr Ausbildung im Sozialrecht

Anlässlich der feierlichen Amtseinführung des kürzlich ernannten LSG-Präsidenten Günther Kolbe und der Verabschiedung seiner Vorgängerin Elisabeth Mette am 14.11.2018 in der Münchner Residenz fordert Kolbe ein größeres Gewicht der sozialrechtlichen Ausbildung auf allen Ebenen.

„Die Sozialgesetzbücher dürfen nicht wie rohe Eier behandelt werden“, so Kolbe, denn „Sozialrecht ist staatstragendes Recht“. In der Juristenausbildung hat das Sozialrecht nicht den Platz, der seiner tatsächlichen Bedeutung zukommt. Hierauf will Kolbe sein künftiges Engagement richten. Als weiteren Schritt beabsichtigt er die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen innerhalb der Sozialgerichtsbarkeit voranzutreiben.

Die feste Einbindung ehrenamtlicher Richter in die gerichtliche Entscheidungsfindung ist laut Kolbe ein unverzichtbarer Bestandteil des sozialen Prozessrechts: „Wir brauchen die Berufs- und Fachkunde unserer ehrenamtlichen Richterinnen und Richter auch weiterhin“ ist Kolbe überzeugt und erteilt damit Bestrebungen, die das ehrenamtliche Engagement entbehrlicher machen wollen, eine klare Absage.

Die Bayerische Sozialgerichtsbarkeit hat mit Kolbe einen Präsidenten, der sich in seiner bisherigen Laufbahn als überzeugter Teamplayer bewiesen hat. Das Miteinander im beruflichen Alltag, Loyalität, Freiraum für Ideen und persönliche Weiterentwicklung sind ihm ein zentrales Anliegen.

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Dunja Barkow von Creytz

Presse- und Medienarbeit

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